Navigation überspringen.
Startseite
Nachrichten, Presse- und Newsportal

Versandhaus Pleite - das Quelle-Aus

Weitere 4000 Kündigungen bei Quelle: Das Versandhaus Quelle soll in wenigen Wochen abgewicklet sein. "Wir müssen funktionsfähig bleiben für die nächsten vier bis sechs Wochen", sagte Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Die meisten der verbliebenen Mitarbeiter würden schon zum 1. November keinen Lohn mehr erhalten.

"Wir werden uns sehr bemühen, einen geordneten Ausverkauf zu machen", sagte Görg. Bis zu 4000 weitere Menschen würden ihren Job verlieren. Die Primondo-Gruppe, zu der Quelle gehört, hatte zuletzt 10500 Mitarbeiter. Bis Februar 2010 war bereits ein Abbau von 7000 Stellen geplant.

Bild von nur-News.com

Quelle Pleite SPD wirft CSU Mitschuld vor

Bayerns SPD gibt der CSU eine Mitschuld an der Pleite. "Das wochenlange Hin und Her zwischen den Herren Seehofer und Guttenberg hat dazu geführt, dass entscheidende Zeit versäumt wurde für die Fertigstellung des wichtigen Quelle-Winterkatalogs", sagte der stellvertretende SPD-Landeschef Thomas Beyer.

Bayerns Ministerpräsident Seehofer verwies darauf, "dass Menschenmögliche getan" zu haben. Der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsunnion, Hans Michelbach, sagte, die bedauerliche Entwicklung sei eine unternehmerische Fehlleistung und nicht eine Fehlleistung der Politik.

Bild von Online-News

Quelle: Abwicklung binnen Wochen

Quelle: Abwicklung binnen Wochen: Nach dem Aus für das Versandhaus Quelle fordern die Gewerkschaft ver.di und Insolvenzverwalter Görg schnelle Hilfe für die Mitarbeiter.

Was an Weiterbildung möglich sei, müsse gemacht werden, sagte die ver.di-Vizevorsitzende Mönig-Raane der "Passauer Neuen Presse". Die Rettungsversuche für Quelle seien zu zögerlich gewesen.

Görg sagte, innerhalb von wenigen Wochen solle das Unternehmen abgewickelt sein. Fast alle der 7000 Mitarbeiter würden schon zum 1. November keinen Lohn mehr erhalten.